Kirche St. Antonius


Der Bau der St. Antonius Kirche

wurde 1898 begonnen, der Grundstein wurde 1899 gelegt (an der Außenseite des Chorraumes). Der Architekt war Herr Mündelein aus Paderborn. Am 26.10.1899 konnte die einfache Weihe (Benediktion) vorgenommen und somit die Kirche benutzt werden.
Am 08.08.1903 fand die feierliche Einweihung (Konsekration) durch Weihbischof Dr. Augustinus Gockel aus Paderborn statt. Die Kirche weihte er auf den Namen des Hl. Antonius d. Einsiedlers, dessen Patronatsfest am 17. Januar gefeiert wird.

Die Innenausstattung

der Kirche ist im neugotischen Stil. In den Jahren 1990/1991 wurde die Kirche gründlich renoviert und der Chorraum erstrahlt mit vielen Sternen am Himmel.

Um Ostern 1908 erhielt die Kirche eine Orgel aus der Werkstatt der Gebr. Stockmann, Werl. Die ersten drei Glocken für die Kirche St. Antonius wurden im Jahre 1900 von der Fa. Edelbrock in Gescher gegossen. Nur die kleinste Glocke überdauerte die beiden Weltkriege und läutet heute noch. Eine elektrische Läuteanlage wurde 1963 installiert.  

Das mechanische Uhrwerk der Kirche ist heutzutage selten und eine Rarität geworden. Sie schlägt im Viertelstundentakt und veranlasst das Läuten zum Engel des Herrn um 07.00 Uhr, 12.00 Uhr und 18.00 Uhr.


Die Kreuzbergkapelle in Braunshausen

Die Kapelle

ist der „schmerzhaften Mutter am Grabe des Herrn“ gewidmet. Sie wurde im Jahre 1929 auf Grund eines Gelübdes des Herrn Pastor Rhene erbaut. In der Architektur erinnert sie an den oberen Teil der Kapelle auf dem Berg der Seligpreisung im Hl. Land, die in der Nähe von Kafarnaum steht.

Das Innere der Kapelle

ist einfach gehalten, ein kleiner Altar, vor dem Kreuz Maria als Schmerzensmutter und Christus im Grabe. Er wurde vom Schreiner August Knecht angefertigt. Sie ist gleichsam das Wahrzeichen unseres Dorfes Braunshausen. Von Freitag- bis Sonntagabend und an Feiertagen erstrahlt sie in hellem Licht.